Lagerleitfaden der Freiheit

Für wen und was:

logoAusgerufen von Nordmännern, hat das Lager der Freiheit zwar einen nordischen, erdigen, bodenständigen Charakter, soll aber keinesfalls ein klassisches Nordmannlager werden! Uns sind im Lager der Freiheit allerlei freies Volk willkommen: Ob Kämpfer, Handwerker, Händler, Söldling, Seefahrer oder Tross – in Gruppe oder auch als Einzelperson!

Was eher selten in unseren Gewässern zu finden ist, sind Elfen und anderen Feenwesen.

Trolle und Zwerge (als Kinder der ersten Trolle) kommen mit uns hintergrundbezogen schon einfacher zurecht.

Was im Lager der Freiheit unerwünscht ist, sind extreme Exoten, die Urböses darstellen. Darunter fallen in unserer kleinen Gedankenwelt Drow, Dämonen, Götter und Halbgötter, sowie Magier auf Stufe Rincwinds (wir mögen einfach keine Magier^^).

Zudem wollen wir auch den Familien die Möglichkeit geben, ein Erlebnis mit ihren Kindern zu genießen, entsprechend haben wir die Altersbeschränkung für unser Lager aufgehoben. Wir werden deswegen in einem bestimmten Teil unseres Lagers auch auf Kämpfe verzichten.

Ein paar Worte zum Lager:

Wir möchten euch ein stimmiges Lager mit einer schönen, gemütlichen Atmosphäre bieten. Lasst bitte daher als Spieler eure bunten Iglu-Zelte und Plastikpavillons sowie Campingstühle o.ä. daheim. Uns ist klar, dass man nicht völlig auf die modernen Materialien verzichten kann, aber der Lagerdarstellung ist schon sehr geholfen, wenn Plastikflaschen und sonstige Verpackung in den Zelten bleiben oder entsprechend „verkleidet“ werden.

Alles, was das Lager schöner und stimmiger macht ist erwünscht und willkommen. Uns ist nur wichtig, dass es in unsere bodenständige „low fantasy“ Umgebung passt und nicht nach, sagen wir, MadMax, aussieht.

Allem in Allem erhoffen wir uns ein schönes DKWDDK Spiel im und um unser Lager. Unser Motto: Nur wenn andere unser Spiel gut finden, werden sie auch mit uns interagieren und entsprechend reagieren wollen. Wir wollen doch alle ein schönes gemeinsames Spiel sehen und ein Teil davon sein, keine zu gering ausgefallene Egos kompensieren.

Aber mal ganz ehrlich, da machen wir uns bei Euch eigentlich keine Sorgen.

Wer führt das Lager?

Es ist ein Lager aus freien Männern und Frauen, die Kämpfer, Händler und noch mehr sind; aus Menschen, die keiner Person oder Institution Lehnstreue schulden. Diese Menschen wissen aber auch, dass nicht jeder sagen kann, wo es lang geht. Sie wissen, dass einer vorangehen oder einen Plan haben muss. Deshalb wählen sie einen aus Ihren Reihen, der sie anführt. Männer Ronlands werden durch einen Heerkönig geführt, den sie vor der Fahrt bestimmt haben.

Prinzipiell kann das Amt des Heerkönigs aber von jedem im Lager ausgefüllt werden, entsprechend kann in einem Rat ein anderer für diesen Posten gewählt werden. Versammelt euch, wählt, entscheidet.

Das Wort des Heerkönigs ist im Krieg Gesetz, er stimmt sich aber mit einem Rat der Sippen- und Gruppenoberhäupter ab, zu dem ein jeder im Lager seinen Gesandten schickt. Diese Tradition und Begrifflichkeit haben wir von den Nordleuten übernommen, wir können aber nur nochmal betonen, dass ein Heerkönig nicht automatisch ein Nordmann sein soll.

Ansonsten sind im Lager der Freiheit - wie bei den Normannen üblich - alle gleich, jeder hat die gleichen Rechte, aber auch die gleichen Pflichten. Was außerhalb des Lagers geschieht, steht jedoch auf einem andern Stein.

Wir sind keine ‚Weltverbesserer‘, die sich gezwungen sehen, auszuziehen, um unterdrückten Bauern zu helfen. Wir treffen frei unsere Entscheidungen und wählen frei unsere Motivationen – ob nun der gute Wille oder die bare Münze.

Was bieten wir euch:

Die Lager-Orga stellt sich ein abgestimmtes, bodenständiges Lagerbild vor, das in Richtung eines der Haithabu Siedlung abzielt. Da uns aber jeder Freigeist willkommen ist, liegt die Grundnote auf einem erdigen, holzlastigen, rustikalen Ambiente.

Es wird einen anspruchsvollen Lager-Plot geben, deshalb bieten wir euch 24 Stunden In-Time und genügend zu tun, um alle zu beschäftigen. Dabei erhoffen wir uns natürlich auch rege Teilnahme von eurer Seite.

Aber auch die Ambienteverliebten unter euch werden nicht zu kurz kommen. Ein Schrein und ein kleiner Hain wollen gepflegt, das Lager belebt werden. Auch dürfen Handwerker gerne ihrer Arbeit nachgehen. Alles, was zu einem guten Ambiente beiträgt, ist uns willkommen.

Es soll ein kleines Versammlungszelt geben. Und der Schutz rundherum soll durch eine Palisade und einen Wachturm gewährleistet sein.

Seid ihr euch noch unsicher, ob das Lager gut zu euren Charakteren bzw. Gruppe passt? Oder habt ihr Ideen und Anregungen, wie wir das Lagerleben noch stimmiger und schöner gestalten können? Wir haben stets ein offenes Ohr für euch – einfach melden, einfach fragen. Denn fragen kostet ja bekanntlich nichts.

Inspirationen und Anregungen für die Lagerdarstellung:

Freiheit Lager
  • Holzbank statt Bierbank

  • Wiki oder Jurte statt Iglu Zelt oder Pavillon

  • Selbst kochen statt Dosenravioli

  • Holz hacken statt Baumark-Brikett

  • Fassbier oder Krug im Zelt auffüllen statt Bierflasche

  • Tonkrug und Holzschale statt Plastik-Verpackung an den Tischen




Der Aufruf der Freiheit

„Die Wesen, die unter keinem Joch leben und selbst entscheiden wollen, diejenigen die lieber den Tod wählen, als einem Herrn zu dienen und dies auch für jeden anderen fordern - sie sollen mir, der Freiheit folgen. Was hat das Leben unter einem grausamen Herrn zu bieten, als Sklave gar? Wir alle wissen was wir wollen und was wir brauchen. Ohne Ketten, ohne feste Bande sind wir freudig wie der Wind – frei und nicht zu halten. So sollen sich die Streiter, denen dies ebenso im Herzen wohnt, im Haus der Freiheit, der Liga, unter der Fahne des Pegasus sammeln. Ihre Wappen sollen von weiß und blauer Farbe strahlen, denn wir tragen die Farben des weiten freien Himmels.

Kein Herr, kein Bann und kein Schrecken kann unseren freien Willen brechen, denn nur so kann Leben gedeihen: ohne Ketten und ohne Zwänge. Meine Streiter sollen dies fühlen und leben. Und sollte es doch einer versuchen uns in Eisen zu legen, so lachen wir ihm ins Gesicht!

Und so sollen sie meiner Essenz, meinem ersten Streiter folgen – dem Vigilanten – doch nicht als ihrem Anführer, sondern als Gleiche unter Gleichen, denn das sollen sie alle sein. All jene, die Kinder der Freiheit sind, all jene will ich als meine Streiter annehmen, denn ich sage euch:

Freiheit oder Tod !“