Du suchst ein Geschenk für Weihnachten, hast aber gerade kein Geld? Dann kommt dir die Weihnachtsaktion der Abteilung Inseln der Macht des Illusion-Larp e.V. vermutlich gerade recht. Sowohl für Primum 3 als auch für Inseln der Macht – Tertium könnt ihr ab sofort bis 31.12.2018 euer Ticket buchen, müsst es aber erst im Januar 2019 bezahlen. Meldet euch ganz normal an. Wählt beim Bezahlen „Später bezahlen“ und dann „Überweisung im Januar 2019“ aus. Ihr könnt hierbei natürlich auch Tickets für jemand anderen buchen. Wenn es ein Geschenk sein soll, solltet ihr jedoch erstmal eure Emailadresse eintragen. Diese könnt ihr dann nach dem 24.12. auf die Emailadresse des/der Beschenkten ändern. Wir stellen dann auch gerne das Ticket in den richtigen Account, damit die nötigen Gruppenfreischaltungen nachgepflegt werden.
Hier geht es zu allen Anmeldungen:
https://www.inseln-der-macht.de/anmeldesystem.html
Wir hoffen wir machen euch hiermit eine kleine Freude und Wünschen euch allen ein frohes Fest und bis dahin eine nicht allzu hektische Zeit.
Eure IdM-Orga
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Ausgabe Nonum im Jahr 4 des Wettstreits | |
Mordserie reißt nicht ab Wieder ist am Hafen zu Primum ein blutrünstiger Mord begangen worden. Ernst Weidenpesch ist tot. Er war einer der neuen Arbeiter, die bis zur Überfahrt auf die Insel Tertium im Hafen zu Primum ihren Dienst verrichten. Er hatte sich bisher nichts zu Schulden kommen lassen. Und jetzt ist er tot. Zerstückelt. Grausam. |
Gegendarstellung Es gibt bereits einen Volkshelden auf Primum: Den Einheimischen Ko'Ti. Der Primat entschuldigt sich für dieses Missverständnis. Lest in der nächsten Ausgabe ein Portrait über den uthischen Volkshelden. Wir freuen uns schon drauf. |
Der vierte Auszug aus dem Tagebuch des ehrenwerten Dr. Nikodemus Golz Einzig und allein für die Leser des Primaten der vierte Teil aus dem Tagebuch des kürzlich aus dem Leben gerissenen Dr. Nikodemus Golz. Möge er in Frieden ruhen: So eine Stadt wie Parei bringt so Einiges hervor, auch Menschen die an toten Menschen herum dokterten. Ich lernte vor allem wie man zerstückelte Leichen wieder zusammennäht. Naja, meine ersten chirurgischen Gehversuche habe ich an Leichen gemacht und ich habe mir in der Zeit bei der Leichenwäscherei alles ganz genau angesehen. Ich habe mir viele Notizen gemacht, die mich bis heute begleiten und mir immer noch gute Dienste erweisen. Und ich habe einen ziemlich guten Eindruck davon gewinnen können, auf welche verschiedene Arten man in Parei ums Leben kommen kann. Zum Beispiel durch Ertrinken in einem Eimer voll Rattengift. Und tatsächlich bin ich nicht nur geistig gewachsen bei der Arbeit, auch mein Körper hat mir irgendwann den Gefallen getan ein Stück in die Höhe zu schießen und durch die ewige Buddelei in der Nacht und des zum Glück nicht erwischt werdens, weil ich verdammt schnell rennen konnte, warf mich nicht mehr alles zu Boden, was mir ins Gesicht geschlagen wurde. Ich lernte schnell wie der Hase läuft und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Das Geschäft war hart und das Leben war nachwievor unnachgiebig zu mir. Ich habe nie aufgehört alles zu hinterfragen, ich habe alles aufgeschrieben, was ich ergründen konnte und habe viel gegrübelt und ich habe jedes Buch gelesen, was mir unter die Finger gekommen ist. Und genau in der Zeit reifte in mir der Gedanke, dass ich Alchemist werden wollte. Ich habe in meiner Kindheit schon so viel Tod und Leid gesehen, ich dachte Gifte mischen war das eine, aber ich wollte die Krankheiten heilen, bevor es diese armen Menschen dahinrafft. Wir haben so viele von ihnen verbrannt oder hinterm Haus verscharrt, weil keiner sich um die Toten kümmerte. Die ganzen armen Schweine da draußen, die wie ich auf mich allein gestellt waren und Tag ein Tag aus ums nackte Überleben kämpften. Wir waren die, die den feinen Pinkeln den Dreck von den Schuhen wischten. Wenn ich im Nachhinein auf mein Leben blicke, war die Zeit beim Schwärzinger eigentlich die beste Zeit meines Lebens. Auch wenn ich dich nur einmal im Jahr sehen konnte, war es die Unbeschwerteste. Keine Schläge mehr mit dem Rohrstock auf die nackten Fußsohlen oder den Hintern, so wie wir sie im Waisenhaus wegen jeder Kleinigkeit bekommen haben. Keine Grötzenhuberin, die mir mit ihrem Schwachsinn im Nacken saß. Ich musste auch nicht mehr in verseuchten Kellern oder Kloaken herumkriechen. Jetzt schickte ich die Jungen in die Keller zum Köder auslegen. In die Giftküche traute sich ohnehin keiner, weil sie alle Angst hatten auch mit dem Kopf in einem Gifteimer zu landen. Dieses Gerücht hielt sich eine ganze Weile. Die Jungen hatten einen Spaß daran, mir allerlei Morde anzuhängen, der vom Grötzenhuber war nur einer davon. Ich ließ sie in dem Glauben. Deshalb wurde ich von den Jungen nahezu in Ruhe gelassen und der Schwärzinger gewährte mir die ein oder andere Freiheit, wenn ich meine Arbeit ordentlich machte. Und die machte ich wohl ordentlich. Der Schwärzinger hätte mich nicht sein halbes Gewerk alleine machen lassen, wenn er mir nicht insofern vertraut hätte, dass ich kein Schindluder trieb. Naja, die meisten unserer Kunden waren ohnehin schon tot. Mit den Angehörigen hatte ich nur wenig zu tun, weil die Geldgeschäfte machte er immer selbst. Da vertraute er uns keinen Schritt weit. Mein Verdienst war dennoch gar nicht mal so schlecht. Die Hälfte davon brauchte ich für meinen Unterhalt und für die Bücher und die andere Hälfte sparte ich. Ich wusste, du würdest als Schiffsjunge nur wenig verdienen und als junger Matrose würde der Verdienst nicht viel mehr sein. Und ich wusste, dass du eines Tages kommen würdest, um mich beim Schwärzinger herauszukaufen. Deshalb habe ich ihm alles gegeben, was ich besaß und die Rezepte für alle Gifte, die ich kannte, damit er dich nicht abweisen würde. Ich hoffe du wirst mir meine Täuschung verzeihen. Ich kannte den Schwärzinger besser als manch einer und ich wusste, er würde mich nur gehen lassen, wenn er seiner Meinung nach das Geschäft seines Lebens machte. Genau so hatte er mich bekommen und genauso verließ ich ihn dann auch. Ich war dankbar für alles was ich bei ihm lernen durfte, war aber auch froh den Leichengestank endlich hinter mir lassen zu können.‘ Fortsetzung folgt in der nächsten Ausgabe... |
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Das Kapern der Nussschale Ein Bürgermobb, bewaffnet mit Haken und Forken und mit brennenden Fackeln zog zum Hafen und kaperte die Nussschale zurück.
Die Reederrei Skylarson darf Stolz auf alle Einwohner aus der Umgebung des Hafens zu Primum sein.
Die Nussschale ist wieder heimgekehrt. Gefangene wurden nicht gemacht.
Doch nicht nur der schändliche Mord an Ernst Weidenpesch überschattet dieses freudige Ereignis.
Von Secundum steigt erneut Rauch auf und weht bis an die Küste von Primum.
Deshalb wird die Nussschale umgehend wieder seeklar gemacht und der neue Fährmann Piet von der Winde sticht noch heute in See.
Angesichts der Ereignisse berichtet Ignaz Flötzinger in der nächsten Ausgabe von dem neuen Austauschprogramm mit dem goldenen Seerohr zu Parei und der tanzenden Dohle zu Mudea. Mann darf gespannt sein auf die nächste Ausgabe des Primaten.
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Orakelsprüche der Woche Kaum sind es drei an der Zahl, wird einer zu Grabe getragen. Stellenanzeigen Die Großreederei Skylarson sucht einen neuen 1. Maat für die Albatros. Die Großreederei Skylarson sucht wieder neue Arbeiter für den Bau des Hafens zu Tertium! Der Verdienst soll außerordentlich sein.
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Ausgabe Octavum im Jahr 4 des Wettstreits |
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Die Seemöwe trauert um ihren Mann In den Morgenstunden legte die Seemöwe an. Kapitän Eik Skylarson rief seine Männer zusammen, um ein Gebet zum Gedenken an der Grabstätte des Dr. Nikodemus Golz abzuhalten. Einige Passagiere nahmen im stillen Gedenken daran teil, um dem ersten Primumer Volkshelden die letzte Ehre zu erweisen. |
Gegendarstellung Der Nicht Dr. Lebertran entschuldigt sich in aller Form, der Blutmond blieb aus. Der Nicht Dr. Lebertan muss sich verrechnet haben. Wir erwarten den Blutmond dann beim nächsten Vollmond. Der Vortrag wird zur gegebenen Zeit wiederholt. |
Der dritte Auszug aus dem Tagebuch des ehrenwerten Dr. Nikodemus Golz Einzig und allein für die Leser des Primaten der dritte Teil aus dem Tagebuch des kürzlich aus dem Leben gerissenen Dr. Nikodemus Golz. Möge er in Frieden ruhen: Nur war das die Familie, die ich nie haben wollte. Ich habe mir mein Lager zwischen Giftflaschen und Fallen aufgeschlagen und das war auch gleichzeitig der Ort, der am Weitesten von der Tochter des Rattenfängers entfernt war. Diese Person ist derart unangenehm und laut. Vom ersten Augenblick an habe ich sie nicht gemocht. Und sie hat mich immer behandelt wie den letzten Dreck. Ich könnte mir jetzt die nächsten Seiten über diese Person das Maul zerreißen, aber ich versuche halbwegs sachlich zu bleiben. Du wirst dir über Konstanze schon eine eigene Meinung gebildet haben. Immerhin arbeitet sie seit einiger Zeit für die Reederei und sie denkt tatsächlich immer noch, dass ‘von der Winde’ ein Name von Stand sei.. Aber jeder bekommt das, was ihm von Geburt an zusteht. Ich habe gehört, dass ihr Mann von der Reederei auf eine der Inseln geschickt worden sei, um dort den Posten des Hafenmeisters auszuüben. Diese geheimnisvollen Inseln scheinen mir auch die möglichst weiteste Entfernung zu all meinen Problemen zu sein, aber wie so viele auf dieser Reise haben was das angeht falsch gedacht. Die ganze bekannte Welt ist ein kleines verschissenes Dorf und das Schicksal tritt dir nochmal ins Gesicht, wenn du schon am Boden liegst. Ja, und man trifft sich immer zweimal im Leben. Mein Pech ist, ich habe diese Person, diese Konstanze, jetzt zum dritten Mal im Leben getroffen und ich sitze mit ihr zusammen auf der Seemöwe fest, bis wir endlich auf Primum ankommen. Ich schweife ab und lästere nun doch. Verzeih mir geliebter Bruder, ich kann dumme Menschen nicht ausstehen. Und vor allem dumme Menschen, die vorgeben das Goldene vom Ei zu sein. Wieder zurück zum alten Grötzenhuber. Klein und flink wie ich war, konnte ich für den Rattenfänger in jedes auch noch so verdreckte Loch kriechen um Köder und Fallen dort aufzustellen, wo außer mir nur noch die Ratten hinkamen. Das war in meinem Leben nicht die schlimmste Arbeit, auch wenn ich sie nicht gerne gemacht habe. Der alte Grötzenhuber war bei Weitem nicht mehr der Jüngste und man glaubt es kaum, auch wenn er kein Säufer war, hatte er doch eine Säufernase und seine Finger waren von den Giften, mit denen er Tag ein Tag aus herum hantierte, völlig zerfressen. Seine Tochter war sich zu fein für die Arbeit ihres Vaters. Zumindest hat sie die Bücher für ihn geführt und die Besorgungen gemacht, sodass wir der eigentlichen Arbeit nachgehen konnten. Gift mischen und Ungeziefer vernichten. Eigentlich eine sehr befriedigende Arbeit. Bis eines Tages der alte Grötzenhuber mit dem Kopf in einem Gifteimer tot aufgefunden wurde. Eine natürliche Todesursache sieht wohl anders aus. Die Leute auf der Straße erzählten sich, er wäre seinem schwachen Herzen erlegen. Ich sage jedoch, er ist der Liebe zu seiner fürchterlichen Tochter erlegen. Der gute Freund der Familie Horatio Schwärzinger stellte den Totenschein aus und attestierte dem alten Grötzenhuber einen natürlichen Tod und hat dann das Geschäft seines Lebens gemacht. Er kaufte das Geschäft und die Konstanze konnte dann auch ihre Hochzeit bezahlen mit diesem Bastard vom Hafen, in der Hoffnung es würde sie dann ernsthaft adeln. Jeder im Hafen weiß, was der Name ‘von der Winde’ zu bedeuten hat. Jeder außer ihr. Sie bemerkte den Schwindel nicht, auch nicht als er alle Grattler vom Hafen zur Hochzeit eingeladen hat und sie als seine adelige Sippschaft ‘von der Winde’ vorgestellt hatte. Na gut, dieser Hagen von der Winde dachte auch, die Konstanze würde als Jungfrau in die Ehe gehen. Ich war zwar ziemlich jung, als ich beim Rattengiftler angefangen habe, aber ich bin nicht auf den Kopf gefallen. Mir war völlig klar, wenn irgendwelche Kerle bei der Konstanze nachts ins Zimmer klettern, werden die da nicht zum Würfeln hingegangen sein. Welcher Idiot geht auch mit der Leiter zum Würfeln? Wie der Zufall so will bin ich dann auch gleich mit der ganzen Erbschaft verkauft worden und war nun Eigentum vom Leichenwäscher Horatio Schwärzinger.‘ Fortsetzung folgt in der nächsten Ausgabe... |
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Hinweis der Episteme Es werden Mitarbeiter im Dienste des Wissens gesucht. Die Inseln können aufgrund der aktuellen Vorkommnisse nicht flächendeckend mit dem Dienst der Episteme versorgt werden. Deshalb möchte sich das Haus der Weisheit der Episteme bei den Zeitungsschaffenden für die Veröffentlichungen einiger Schriften bedanken. Es folgt ein Textfragment aus unseren Archiven:
'Großer Phönix, warum nennt man Euch die Meister der Sphären?'
'Wohin auch immer du blickst, wohin auch immer deine Reise dich führt, wir werden bereits dort gewesen sein.'
'Dann muss ich alles bereisen und erfahren, was es im Geist gibt? Zu allen Zeiten? Das ist unmöglich!'
'Erst begreife diesen einen Sonnenstrahl und nichts mag dir mehr unmöglich erscheinen.'
Gespräche von Meister und Schüler - Schriften des Sertan
'Großer Phönix, was ist das Schweigende Grau?'
'Das Grau ist Alles. Das Grau ist Nichts.'
'Das kann nicht sein oh Phönix!'
'Es ist das Wesen des Schweigenden Graus. Es ist das Nichts, dass Alles enthält. Es ist das Nichts, das zwischen dem Alles geborgen liegt.'
Gespräche von Meister und Schüler - Schriften des Sertan
'Garthos war der Größte aller Episteme. So hell war sein Geist, so klar sein Verstand, dass er in hohem Alter, als er alle Antworten gefunden hatte, direkt ins Gleichgewicht einging ohne vorher einer der Phönix zu werden.'
Aus dem Vorwort des Leitfaden des jungen Epistems
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Orakelsprüche der Woche Es gibt nur eine Zwiebel, die Schichten hat und von der man nur weinen muss, wenn man sie nicht versteht. Stellenanzeigen Die Großreederei Skylarson sucht einen neuen 1. Maat für die Albatros. Die Großreederei Skylarson sucht nachwievor Arbeiter für den Bau des Hafens zu Tertium! Der Verdienst wurde verdoppelt.
In der Ersten liest man besser Ignaz Flötzinger berichtet in der nächsten Ausgabe vom neuen Austauschprogramm mit dem goldenen Seerohr zu Parei und der tanzenden Dohle zu Mudea. Es sind alle schon ganz gespannt auf die nächste Ausgabe des Primaten.
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