Die Bibliothek

Eine kleine Auswahl unserer Bibliothek
Tag 7 – Canaîsin in Ilad Galen und letzter Halt vor Primum

Tag 7 – Canaîsin in Ilad Galen und letzter Halt vor Primum

  • Banny
  • 11-05-2017 22:00:42

Wer an der Westküste der Südlande nach Süden fährt kommt an vielerlei Ländern und Gegenden vorbei. Am letzten westlichen Zipfel ragen hohe...

  Das Gerücht des Tages: Hast du ein Zipperlein?

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Bierverkostung in der feuchten Hütte

Bierverkostung in der feuchten Hütte

  • Chrisi
  • 26-01-2018 12:04:32

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  Das Gerücht des Tages: Geheimnis der Ho'Uht-Haufen

Das Gerücht des Tages: Geheimnis der Ho'Uht-Haufen

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 Das Gerücht des Tages: Kleiner Scherz am Rande

 Das Gerücht des Tages: Kleiner Scherz am Rande

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Tag  3 – Berens Wacht in der Provinz Kermaron

Tag 3 – Berens Wacht in der Provinz Kermaron

Heute steuern wir auf das westliche Arcuri-Mar zu, meinte Hape. beim Frühstück an Bord der Seemöwe. Kapitän Eik Skylarson greift das...

Primum 2 Adventskalender 21

Draußen am Meer braute sich ein gewaltiger Sturm zusammen. Hagelkörner fegten über das Hafenbecken aufs Festland zu. Die tosenden Wellen schwappten bereits über den Kai. Vom Kraken war weit und breit nichts zu sehen. Selbst an der Grenze zur Ewigkeit war an diesem Tag nichts los. Der Fallbaum stand offen und die Wachhütte schien verlassen.

Am Hafen bewegte sich eine geduckte Gestalt. Der Gestalt konnte man ansehen, dass sie gar nicht begeistert war, bei dem Sauwetter außerhalb der Feuchten Hütte zu sein. Neben einem der Lagerschuppen stellte sich die Gestalt unter und wartete.

Eine schwarze Wolke fegte die Nächste über den Himmel. Die Hagelkörner wurden immer größer, so dass sich die Gestalt noch weiter an den Schuppen drücken musste, um nicht erschlagen zu werden.

Plötzlich riss der Himmel auf und der Silberstreifen am Horizont war diesmal keine fliegende Tabakdose. Nein, es war ein Flachmann, der sich in der aufsteigenden Sonne spiegelte. Für einen kurzen Moment konnte man das Gesicht von Hagen von der Winde erkennen. Dann trank er einen Schluck aus dem Flachmann gegen die Kälte und einen gegen die Hagelkörner. Beim Absetzen blickte er aufs Meer hinaus und strich sich sein vom Wind zerzaustes Haar zurück. Sein Blick schien gefangengenommen worden zu sein, denn er stierte regelrecht aufs Wasser.

Über den tosenden Wellen konnte man tatsächlich graue Segel erkennen, die allem Anschein nach mit dem Wind eine eherne Schlacht auszutragen hatten. Hagen stand mittlerweile mit offenen Mund am Schuppen und starrte auf die nahenden Segel.

Es dauerte noch eine ganze Weile, bis man tatsächlich ein Schiff sehen konnte. Ein zufriedenes Lächeln huschte über Hagens Gesicht.

Der Sturm war mittlerweile in Richtung Secundum abgezogen und dann konnte man schon das Kommando: ‘Klar zum Ankern!’ hören.

‘Fallen Anker!’ wurde gerufen und schon konnte man es platschen hören. Die Albatros dominierte regelrecht im Hafenbecken, sie war annähernd doppelt so groß, wie die Seemöwe.

Hagen löste sich von dem Lagerschuppen und schlenderte zum Kai hinüber.

Der eher grobschlächtige erste Maat schrie: ‘Alle Mann an Deck!’

Die Mannschaft tummelte sich erschreckend geordnet und stand im Nu zum Appell bereit.

Die Lady Kapitän betrat das Deck und sie meinte eher beiläufig: ‘Herr Golz!’ und tippte sich dabei an den Hut. Sie stellte sich vor die Mannschaft und salutierte. Die Mannschaft salutierte ebenfalls und als sie die Hand runter nahm, erschallte ein markerschütterndes: ‘ARHUUUH!’

‘Alle 21 Mann an Deck!’ schrie der erste Maat und nahm als nächster die Hand runter. ‘Rührt euch!’
Sie strich sich über die ordenbesetzte Jacke und meinte dann: ‘Dann mal auf, Herr Golz! Lasst die Boote zu Wasser! Die Nachtschicht hat Landurlaub bis Schichtbeginn!’

Einige Hüte flogen hoch und die Mannschaft jubelte.

Umgehend ging geschäftiges Treiben an Deck los. Die ersten Boote wurden zu Wasser gelassen.
Hagen von der Winde zog seinen Mantel zurecht. Er hatte einen Brief in der Hand.

Fortsetzung folgt...


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